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Beim Aderlass wird - ähnlich dem Blutspenden - Blut entnommen, um den Körper zur Selbstheilung anzuregen.
Der Unterschied zur allgemeinen Blutentnahme besteht darin, dass beim Aderlass solche Kanülen verwendet werden, die ein vakuumfreies Ablaufen des Blutes ermöglichen.
Sobald durch den Aderlass etwa 100 bis 180 ml "schlechtes" Blut entnommen wurde, ändert sich die Farbe von Schwarz in Rot, und der Aderlass wird beendet.
Der Aderlass reinigt Körper und Blut von Giftstoffen.
Das sind die überhand nehmenden schlechten Säfte, die durch übermäßiges Essen, Diätfehler, Stress, Sorgen, Angst und Enttäuschungen entstehen können.
Durch all diese Faktoren wird nach Hildegard die "Schwarzgalle" (ein Blutgift) vermehrt, die zu Zornesausbrüchen oder zu stillem Kummer führen kann und chronische Krankheiten verursacht.
Der Aderlass reinigt nicht nur das Blut von diesen krankmachenden Schlacken und Fäulnisstoffen, sondern beseitigt auch die schlechte Mischung der Säfte, die aus Stoffwechsel und Hormonregulationsstörungen resultiert.
Da der Mond den Säftehaushalt in der Natur steuert (Ebbe und Flut, Saftanstieg bei Bäumen, Früchten usw.) hat er auch Einfluss auf den Menschen und seine "Säfte".
Der Aderlass darf nur an den 6 ersten Tagen nach Vollmond gemacht werden. Am Tag des Aderlasses ist auf komplette Nüchternheit zu achten!
Sogar Zähneputzen ist verboten, da die Inhaltsstoffe der Zahnpasta den Säftehaushalt beeinflussen.
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